Bibliotheksgeschichte

Auszug aus einem Artikel der SVZ vom 23. 04. 2013 von Martina Torner:

Lesen ist eine Reise...

Um 1923, also vor rund 90 Jahren öffnete in Gadebusch die erste Volksbücherei ihre Türen. Damals waren ca. 670 Bände und knapp 2600 Entleihungen gezählt worden.

Das Rascheln der Seiten beim Umblättern, der Geruch alter Bücher, die Suche in meterlangen Regalen gehörte zu dieser Zeit und auch Jahre später zum Leseerlebnis der Bürger der Stadt und ihrer Umlandgemeinden.

Die Stadtbibliothek  Gadebusch entwickelte sich und wurde ein kulturelles Zentrum für alle Bücherfreunde und Wissbegierigen. Mehrmals musste umgezogen werden. Gründe dafür waren nicht immer nur bauliche Mängel sondern vor allem die Erweiterung des Angebotes zur Nachfrage.

Von 1972 bis 2006 fanden Romane, Sachliteratur, Kinder-und Jugendbücher ihren Platz in der Lübschen Straße.

Dort gesellten sich inzwischen weitere Medien hinzu, wie die Schallplatte, Kassetten und Zeitschriften.

Es wurde in Papierkatalogen nach dem Vorhandensein und dem Standort der Medien gesucht. Bereits 1995 wurden alle Kräfte mobil gemacht, seitens der Bibliotheksmitarbeiter als auch seitens der Stadtverwaltung, um Fördermöglichkeiten für eine computergestützte Ausleihe mit entsprechender Katalogisierungsfunktion einzuführen.

Gravierende bauliche Mängel führten 2007 zum Umzug der Stadtbibliothek in die Heinrich–Heine–Straße 2A. Wie viel Logistik, wie viel Kraft mag diese Aktion wohl allen Betroffenen und Helfern abverlangt haben? Mit der Entscheidung für dieses Gebäude durch die Stadtvertreter wurde ein Zeichen für die Notwendigkeit der Leseförderung gesetzt und ein kultureller Ort für alle Generationen in unserer Stadt geschaffen. Der Bestand von knapp 12.000 Medien (Romane auch zum HÖREN, Ki.-und Jugendbücher, Sachliteratur, CD`s, Spiele und über 20 Zeitschriften-Abo`s) hat im vergangenen Jahr über 7000 Besucher in die Stadtbibliothek  Gadebusch geführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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